Die Salzburger Aktion Film hält es in Ihrem pädagogischen Konzept mit Antoine de Saint-Exupery Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen und Aufträge zu verteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer. Ein Beitrag der Aktion Film – gemeinnütziger Partner für Medien und Pädagogik – zur Veröffentlichung der Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie „Es braucht einen Paradigmenwechsel in der Lern-, Lehr- und Prüfkultur.Im Unterricht muss es mehr Teamarbeit sowohl der Schüler als auch der Lehrer geben. Eine Individualisierung ist nötig.“ Bildungsministerin Claudia Schmied anlässlich der Präsentation der jüngsten PISA-Studie-Ergebnisse
Educational Technology Mit neuen Technologien und neuen Methoden zu individualisiertem Lernen
„Die Schule kommt mit ihren herkömmlichen Unterrichtsmethoden nicht mehr weiter“, das sagt der Geschäftsführer der Aktion Film, der gemeinnützige Partner für Medien und Pädagogik mit audiovisuellem Schwerpunkt in Salzburg, Martin Seibt. „In Zukunft wird es wichtig sein, stärker in projektorientierten Unterricht zu gehen und dabei neue Medien einzusetzen. Nicht mehr Frontalunterricht allein erzielt Erfolge.Inhaltliche Kompetenz wird an Schülerinnen und Schüler abgetreten werden müssen. Die Prozesskompetenz des Lehrpersonals wird zunehmend gefragt sein.“ Dieses Zukunftsszenario veranlasste die Aktion Film in ihrem pädagogischen Programm noch mehr moderne projektbezogene Angebote zu forcieren, um differenziertes und individuelles Lernen zu ermöglichen.Der partnerschaftliche Umgang zwischen Lehrern und Schülern wird ins pädagogische Zentrum gerückt. Die Zukunft des Lernens heißt Prozessunterstützung Die klassische Form des Unterrichts mit Prüfung und Selektion bringt uns in Österreich, das beweist die gestern veröffentlichte neue Pisa-Studie erneut, in der Schulbildung ins europäische Mittelmaß. Fortschrittliche Ansätze wie individuelles Lernen der Schüler, Teamarbeit der Lehrenden mit Verknüpfung von fächerübergreifenden Lehrinhalten benötigen einen entscheidenden zusätzlichen Schritt in der Adaptierung der Pädagogik. Martin Seibt: „Ich halte es für unerlässlich, dass Lehrerinnen und Lehrer in Projekten neue Medien einsetzen und dabei technische und inhaltliche Kompetenz an die Schüler abtreten, weil Letztere zum Teil mehr Know-how im Bereich der neuen Medien einbringen. Das erfordert einen Umdenkprozess bei den Lehrenden. Weg von ‚ich weiß – ich vermittle’, hin zum Vermittler durch Prozesskompetenz.“
Neue Angebote der Aktion Film im Jänner 2008 für prozessorientierteLehnmethoden: Veranstaltungsreihe „Digital Immigrants“
Unsere Kinder und Jugendlichen werden spätestens seit der Begriffseinführung durch den US-amerikanischen Autor und Spieleentwickler Marc Prensky im Jahr 2001 als ‚Digital Natives’ bezeichnet. Diese Generation ist die erste, die mit vielfältigen neuen Technologien aufgewachsen ist, also mit Computern, Computerspielen, Internet, email, Handys und mit Instant Messaging. Speed zählt und Multitask ist genauso gefragt wie spielerisches Lernen, alles via Screen natürlich. Gleichzeitig sind die Lehrer dieser Kinder ‚Digital Immigrants’, Personen, die vor dem Technologieschub aufgewachsen sind und den Einstieg in das Computerzeitalter erst als Erwachsene vollzogen haben. Sie sprechen die neue Sprache oft unzureichend und sind methodisch meist im vorigen Jahrtausend verhaftet.
Educational Technology “Multimedia Leadership”
Interaktive Digitale Medien treten immer mehr an die Stelle der herkömmlichen Instruktionsformen. Neue Technologien bieten einen breiten Fächer von medialen Darstellungs- und Vermittlungsformen. Softskills und Managementtechniken sind in der Vorbereitung auf die moderne Arbeitswelt unabdingbar. Um gezielt zur Verbesserung der Medien- und Managementkompetenz im Bereich Medien und Kommunikation beizutragen veranstaltet die Donau Universität Krems in Kooperation mit Aktion Film Salzburg ab 2008 einen postgradualen Universitätslehrgang in Salzburg. Der Lehrgang Multimedia Leadership vermittelt den technisch sicheren Umgang mit neuen Kommunikationswerkzeugen in Gestaltung und Anwendung, sowie die offene und variantenreiche inhaltliche Auseinandersetzung mit Neuen Medien im Hinblick auf den Einsatz in Unterricht, Lehre und betrieblicher Weiterbildung. Der modulare Aufbau des Lehrgangs erlaubt es, sich parallel zur beruflichen Karriere weiterzubilden und wird in Blockeinheiten zu drei bis sechs Tagen vorzugsweise in der Schulferienzeit abgehalten. Nach fünf Semestern wird dem Lehrgangsteilnehmer nach positiver Absolvierung des Lehrgangs der akademische Grad Master of Science (MSc) verliehen.
Veranstaltungsreihe „Digital Immigrants“
Freitag 11.Jänner 2008: Internet & Kommunikation. Social Software – Das Kommunikative im Web Internet & Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen Referenten: Mag. David Röthler und Mag. Bernhard Jungwirth Samstag 12.Jänner 2008Digital Lives – die Medienwelten Heranwachsender Haltungen und Methoden für die Arbeit mit Digital Natives ReferentInnen: Mag. Christine Wijnen und Mag. Martin Seibt Anmeldung unter: Aktion FilmImbergstr. 2, 5020 SalzburgPhone: ++43-(0)662-822023office@aktion-film.at
Educational Technology „Multimedia Leadership“ Zielgruppe: Personen, die in den Bereichen Training, Aus- und Weiterbildung in Schule und Wirtschaft sowie im Medienbereich tätig sind; Veranstaltungsorte: Salzburg, Krems; Lehrgangszeitraum: 5 Semester; Zulassungsvoraussetzung: Bakkalaureats-Magister- oder Diplomstudium bzw. FH-Abschluss; Lehrgangsbeginn: Mai 2008 Abschluss: Master of Science; Teilnahmegebühren: € 12.900,- (bzw. €6.900,- ermäßigte Teilnahmegebühr für Lehrerinnen und Lehrer mit abgeschlossenem Lehramt), inklusive Skripten in digitaler Form oder in Kopien. Die Studiengebühr ist in fünf gleichen Raten zu je € 2.580,- (bzw. € 1.380,-) jeweils zu Semesterbeginn zu begleichen;Inskriptionsschluss: 28. April 2008; Veranstalter: Donauuniversität Krems, Aktion Film Salzburg. Ansprechpartner.Mag. Martin Seibt, MScAktion Film SalzburgImbergstr.2, 5020 Salzburg+43-662-822023office@aktion-film-salzburg.atwww.aktion-film-salzburg.at
März 18, 2008 um 2:21 |
[...] Auch hier im Lande gibt es Ansätze in diese Richtung: die klassische Lehr-Lernkultur ist überholt, schreibt Martin Seibt von der Aktion Film Salzburg in diesem Artikel: [...]